Theatergeschichte Masterclass: Abokurse mit Live-Expertensessions und Zertifikaten
Unsere Theatergeschichte Masterclass verbindet strukturierte Abokurse mit interaktiven Live-Expertensessions und anerkannten Zertifikaten, damit Lernende systematisch Epochen, Konzepte und Praxisbezüge erschließen, flexibel üben, fundiert reflektieren und ihren beruflichen wie akademischen Weg im Kulturbereich sichtbar voranbringen.
Über uns
Wir sind ein interdisziplinäres Team aus Theaterwissenschaft, Dramaturgie und Praxis, das hochwertige, forschungsnahe Weiterbildung mit zugänglichem, digitalem Lernen verbindet. Unsere Kurse bündeln Expertise, fördern kritisches Denken und ermöglichen überprüfbare Kompetenzen für Bühne, Bildung, Kulturmanagement und Forschung.
Start und Orientierung
Diese Einführung zeigt Ihnen Aufbau, Lernfluss und Unterstützungsangebote der Plattform, erklärt wichtige Funktionen kurz und prägnant und hilft Ihnen, persönliche Ziele zu setzen, den passenden Lernpfad zu wählen und erste Fortschrittsmessungen sinnvoll zu interpretieren.
Kontaktieren Sie unsSo funktioniert die Plattform
Entdecken Sie Ihr persönliches Dashboard mit Kursfortschritt, kommenden Live-Terminen, Aufgabenfristen und Zertifikatsstatus. Lernen Sie, wie Sie Inhalte offline speichern, Notizen synchronisieren, Erinnerungen aktivieren und sich durch empfohlene Module navigieren, die auf Ihrem Vorwissen und Lernverhalten basieren.
Erste Schritte im Curriculum
Wir führen Sie durch die Kernmodule, zeigen, wie Lernziele formuliert, Lernkarten eingesetzt und Zwischentests genützt werden. Zusätzlich erhalten Sie Hinweise für effiziente Vorbereitung auf Live-Formate, damit Fragen präzise entstehen und die Diskussionszeit maximal produktiv genutzt wird.
Lernziele und Kompetenzrahmen
Sie verstehen, welche fachlichen, methodischen und reflektierenden Kompetenzen pro Epoche aufgebaut werden. Transparente Deskriptoren verbinden Theorie, historische Kontexte und Aufführungspraxis, sodass Sie Ihren Fortschritt messbar begleiten und gezielt entscheiden können, wann eine Prüfung oder Zertifizierung sinnvoll ist.
Abo-Modelle und Lernformate
Vergleichen Sie flexible Abovarianten, Zugriffsebenen und Lernformate, erfahren Sie, wie kohortenbasierte Elemente Motivation steigern, und prüfen Sie, wie Selbstlernphasen, Live-Sessions und Aufgabenzyklen sinnvoll kombiniert werden, um nachhaltiges, zeitlich planbares und zugleich inspirierendes Lernen zu ermöglichen.
Monatlich versus jährlich
Das Monatsabo bietet maximale Flexibilität, während das Jahresabo Preisvorteile, planbare Lernzyklen und exklusive Themenblöcke enthält. Wir erläutern Kündigungsfristen, Wechseloptionen, Pausenregelungen und wie Rabatte auf Intensivkurse oder Prüfungsgebühren mit verschiedenen Laufzeiten klug kombiniert werden können.
Selbstgesteuert oder kohortenbasiert
Wählen Sie zwischen vollständig selbstbestimmtem Tempo oder klar strukturierten Kohorten mit Gruppenfeedback und festen Meilensteinen. Wir zeigen Vorteile beider Varianten, geben Entscheidungshilfen und beschreiben Mischformen, die individuelle Flexibilität mit verbindlichem Austausch und regelmäßigem Expert:inneninput produktiv verbinden.
Zugang zu Materialien und Aufzeichnungen
Erhalten Sie vollständigen Zugriff auf Videolektionen, kommentierte Skripte, Bibliographien, Quellensammlungen und Aufzeichnungen vergangener Lives. Erfahren Sie, wie Langzeitarchivierung, überarbeitete Versionen und Kapitelmarken das Nacharbeiten erleichtern und wie begleitende Lesepläne die Vertiefung verlässlich strukturieren.
Live-Expertensessions
Unsere Live-Formate bieten direkte Interaktion, differenziertes Feedback und aktuelle Forschungseinblicke, verbinden Theorie und Praxis mit Fallstudien, und fördern aktives Mitdenken sowie methodische Sicherheit, damit Sie Inhalte nicht nur verstehen, sondern begründet anwenden und kritisch vermitteln können.
Format und Interaktion
Jede Session kombiniert Kurzimpuls, Quellendiskussion und offene Fragerunde. Breakout-Gruppen ermöglichen fokussierte Aufgaben, während Live-Umfragen Wissensstände sichtbar machen. Moderierte Chats, geteilte Whiteboards und abgestufte Diskussionsregeln sichern Beteiligung, ohne Tempo oder fachliche Tiefe zu verlieren.
Gäste aus Praxis und Forschung
Regisseur:innen, Dramaturg:innen, Bühnenbildner:innen und Theaterhistoriker:innen präsentieren Arbeitsweisen, Archivfunde und aktuelle Debatten. Sie erhalten Perspektiven, die über Lehrbuchwissen hinausgehen, und lernen, wie historische Erkenntnisse ästhetische Entscheidungen, Probenprozesse und kuratorische Narrative heute überzeugend beeinflussen.
Fragestunden und Peer-Review
Regelmäßige Fragestunden klären Unschärfen, vertiefen Begriffe und bieten individuelle Hilfestellungen. Peer-Review-Segmente schärfen Argumentationslogik, Quellenkritik und Präsentationstechnik. So üben Sie, fundiertes Feedback zu geben und anzunehmen, was für Prüfungen und berufliche Kommunikation essenziell ist.
Zertifikate und Prüfungen
Unsere Zertifikate dokumentieren Lernergebnisse transparent und kompetenzorientiert, verknüpfen benotete Leistungen mit Teilnahme- und Praxisnachweisen und unterstützen Bewerbungen, Förderanträge sowie akademische Anrechnungen, indem Kriterien, Prüfformen und Ausstellungsprozesse klar nachvollziehbar und überprüfbar beschrieben werden.
Leistungsnachweise und Modulabschlüsse
Von Essay bis Mini-Portfolio: Wir erklären Anforderungsniveaus, Abgabestandards und Bewertungsraster. Checklisten, Beispielaufgaben und Rubrics geben Sicherheit. Zusätzlich zeigen wir, wie Wiederholungsmöglichkeiten, Fristverlängerungen und Feedbackschleifen fair gestaltet sind, ohne Qualitätsmaßstäbe oder akademische Integrität zu unterlaufen.
Bewertungskriterien und Transparenz
Bewertung erfolgt entlang klar definierter Kriterien: Argumentationsqualität, Quellenarbeit, Kontextbezug, dramaturgische Analyse und Präsentation. Sie erhalten schriftliches Feedback mit Verweisen auf Kursinhalte, sodass Sie gezielt nachbessern, Stärken ausbauen und Ihren individuellen Lernfortschritt datenbasiert dokumentieren können.
Anerkennung und Verwendbarkeit
Erfahren Sie, wie unsere Zertifikate in Bewerbungen, Lehrproben und Förderprogrammen eingesetzt werden. Wir geben Hinweise für Portfolioaufbau, Verlinkungen zu Arbeitsproben und Formulierungen im Lebenslauf, einschließlich Möglichkeiten ergänzender Bestätigungen für spezifische live absolvierte Praxisanteile.
Griechisches Theater und Ritual
Analysieren Sie Tragödie, Komödie, Chor, Raumordnung und Maskenpraxis in Bezug auf Polis, Kult und Öffentlichkeit. Wir diskutieren Poetik, Aufführungsorte und Autor:innen, um zu verstehen, wie politische, religiöse und ästhetische Funktionen früh strukturbildend zusammenwirkten.
Römische Spiele und Mittelalter
Von Ludi bis Mysterienspiel: Wir betrachten Vergnügungskultur, theatrale Orte, liturgische Traditionen und wandernde Spielgemeinschaften. Quellenlage, Überlieferungslücken und ikonographische Belege zeigen, wie Öffentlichkeit, Didaktik und Spektakel in wechselnden sozialen Ordnungen vermittelt wurden.
Renaissance und Commedia dell’arte
Untersuchen Sie Humanismus, Perspektivbühne und improvisationsbasierte Spielfiguren. Wir beleuchten Tourstrukturen, Rollenfächer und Text-Bild-Verhältnisse sowie den Einfluss italienischer Werkstätten auf höfische Festkultur, frühe Bühnenmaschinerie und europäische Theaternetzwerke.
Leistungen
Unsere Leistungen verbinden flexible Zugänge, intensive Betreuung und verlässliche Nachweise. Wählen Sie zwischen umfassendem Abo, fokussierten Intensivkursen mit benoteten Leistungen oder individueller 1:1-Begleitung, um Lernziele effizient, messbar und nachhaltig zu erreichen.
All-Access Monatsabonnement
Unbegrenzter Zugriff auf alle Kurse, Aufzeichnungen, Diskussionsforen und monatliche Lives, inklusive Teilnahmebescheinigungen bei erfüllten Anforderungen. Ideal zum kontinuierlichen Lernen mit flexiblem Tempo, klarer Fortschrittsanzeige und kuratierten Lernplänen für unterschiedliche Vorkenntnisse.
€39/Monat
Zertifizierter Intensivkurs: Epoche im Fokus
Vier Wochen strukturierter Unterricht mit zwei Live-Workshops wöchentlich, benoteten Aufgaben, individuellem Feedback und Abschlusstest. Das Zertifikat weist Kompetenzen ausführlich aus und ist optimal für Bewerbungen, Lehrproben oder die Profilierung spezifischer Forschungsschwerpunkte.
€39/Monat
1:1 Mentoring mit Expert:in (60 Minuten)
Individuelle Sitzung zur Projektbesprechung, Exposé-Feinjustierung, Prüfungsvorbereitung oder Szenenanalyse. Sie erhalten konkrete Handlungsschritte, Literaturhinweise und Feedback zu Argumentation, Struktur und Präsentation, abgestimmt auf Ihr Ziel und bestehende Kursleistungen.
€39/Monat
Epochenpfad II: Klassik, Romantik, Moderne
Vom deutschen Klassikerlebnis über romantische Subjektivität bis zu ästhetischen Brüchen der Avantgarden beleuchtet dieser Pfad programmatische Texte, Institutionen und ästhetische Strategien, die das moderne Theater nachhaltig geprägt und produktiv irritiert haben.
Weimarer Klassik und Nationaltheater
Wir diskutieren Ideale von Bildung, Moral und Öffentlichkeit, die Institutionalisierung des Theaters und die Wirkung kanonischer Dramen. Archivmaterial und Aufführungsgeschichte illustrieren, wie Theater als bürgerliche Erziehungsanstalt gedacht und kontrovers verhandelt wurde.
Romantik und das Unheimliche
Romantische Bühnen erweitern Wirklichkeiten: Fragment, Fantastik und Musiktheater entfalten neue Wahrnehmungsräume. Wir analysieren poetologische Schriften, Bühnenpraktiken und Darstellungsmodi, die Subjektivität, Ironie und Transzendieren konventioneller Theatralität reflektieren.
Avantgarden der Moderne
Futurismus, Expressionismus, Bauhaus und Brecht: Wir untersuchen Programmschriften, Politikbezüge, mediale Experimente und das Publikum als Mitautor. Fallstudien zeigen, wie Kritik, Didaktik und Entfremdung ästhetisch-praktische Werkzeuge gesellschaftlicher Reflexion wurden.
Dramaturgie und Textanalyse
Sie lernen Modelle narrativer Struktur, Figurenkonstellationen, Konfliktdynamiken und Diskursanalyse anzuwenden, um historische Texte präzise zu kontextualisieren und gegenwartsbezogene Lesarten zu begründen, einschließlich Übersetzungsfragen und Adaptionsstrategien für heutige Bühnen.
Regie- und Aufführungsgeschichte
Diese Sektion verfolgt Inszenierungsstile, Institutionen und Publikumsrollen in ihrer historischen Veränderung, um zu zeigen, wie ästhetische Entscheidungen und Produktionsbedingungen soziale, politische und technologische Entwicklungen spiegeln und beeinflussen.
Bühnenbild, Kostüm und Klang
Wir verbinden materielle Kultur, Raumtheorie und musikalische Dramaturgie, um zu zeigen, wie Gestaltungselemente Bedeutungen erzeugen, historische Referenzen sichtbar machen und Zuschauer:innenwahrnehmung dirigieren.
Raumkonzepte und Maschinen
Von der Periaktenbühne bis zur Black Box: Wir analysieren Raumdispositive, Sichtachsen, Maschinen und Illusionsapparaturen. Quellen und Rekonstruktionen verdeutlichen, wie technische Lösungen ästhetische Vorstellungen tragen und Restriktionen kreative Antworten provozieren.
Materialität und Kostümsemiotik
Stoffe sprechen: Schnitt, Textur, Farbe und Patina erzeugen historische Wirkungen. Wir untersuchen Kostüm als Zeichen, soziale Codierung und körperliche Erfahrung, inklusive Nachhaltigkeit, Repertoirepflege und kuratorischer Verantwortung in Archiven und Sammlungen.
Musik, Geräusch und Stimme
Klang gestaltet Zeit und Affekt. Wir betrachten Bühnenmusik, Lautmalerei, Stimmenführung und historische Klangapparate. Übungen schulen das analytische Hören, um Klangentscheidungen historisch zu verorten und gegenwärtig dramaturgisch sinnvoll einzusetzen.
Quellen, Archive und Methoden
Sie lernen, mit Handschriften, Druckausgaben, Bildern, Rezensionen, Spielplänen und audiovisuellen Dokumenten umzugehen, kritisch zu prüfen und wissenschaftlich korrekt zu zitieren, einschließlich digitaler Tools und Open-Access-Ressourcen.
Archive produktiv nutzen
Wir erklären Recherchestrategien, Signaturlogiken und Nutzungsbedingungen. Fallbeispiele zeigen, wie Lücken benannt werden, wie man mit Reproduktionen arbeitet und wie Kontextwissen aus Randnotizen, Zensurdokumenten oder Kassenbüchern gewonnen wird.
Digitale Editionen und Tools
Sie erhalten einen Überblick über digitale Editionen, Repositorien und Annotationswerkzeuge. Wir thematisieren Metadatenstandards, Textvarianten und Zitierfähigkeit und zeigen, wie Kollaboration und Versionierung Forschung transparent und nachvollziehbar machen.
Zitieren und wissenschaftliches Arbeiten
Sauberes Zitieren stützt Argumente. Wir klären Editionsbegriffe, Verweise, Paratexte und Bildrechte. Checklisten und Vorlagen helfen, Literaturverzeichnisse strukturiert aufzubauen und Plagiatsrisiken zu vermeiden, ohne den Schreibfluss auszubremsen.
Community, Austausch und Mentoring
Lernen gelingt im Dialog: Foren, Arbeitsgruppen und Mentorate schaffen Resonanzräume, in denen Fragen verdichtet, Perspektiven erweitert und Projekte belastbar geplant werden.
Karrierepfade und Weiterbildungsnutzen
Wir zeigen, wie Kenntnisse der Theatergeschichte in Dramaturgie, Kuratierung, Kulturjournalismus, Pädagogik und Wissenschaft beruflich wirksam werden, und wie Zertifikate gezielt Profil, Bewerbung und Projektförderung unterstützen.
Technik, Barrierefreiheit und Support
Wir gewährleisten stabile Zugänge, barrierearme Materialien und zuverlässigen Support, damit Lernen unabhängig von Gerät, Ort und individuellen Bedürfnissen gelingt.
Systemanforderungen und Qualität
Empfohlene Bandbreite, Browser, Endgeräte und Audio-Setups werden klar benannt. Adaptive Streaming, Kapitelmarken und Transkripte unterstützen unterschiedliche Lernweisen und sichern verlässlich hohe Wiedergabequalität, auch bei unterwegs genutzten Verbindungen.
Barrierearme Inhalte
Untertitel, Screenreader-kompatible PDFs, Farbkontraste und Tastaturnavigation sind Standard. Wir entwickeln kontinuierlich Verbesserungen, evaluieren mit Nutzer:innenfeedback und passen Workflows an, damit niemand durch Formate ausgeschlossen wird.
Wochenpläne und Meilensteine
Vorlagen unterstützen feste Lernzeiten, Prioritäten und Puffer. Sie lernen, realistische Ziele zu setzen, Feedbackzyklen einzuplanen und Live-Teilnahmen strategisch vorzubereiten, um nachhaltige Routinen aufzubauen und Überforderung zu vermeiden.
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Aktives Lesen und Notieren
Techniken wie Markieren, Randfragen, Exzerpieren und Concept Mapping werden gezeigt. So verankern Sie Theorie, erkennen Argumentationslinien schneller und bereiten Essays sowie Live-Diskussionen fundiert vor.
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Prüfungsvorbereitung mit System
Checklisten, Lernkarten und Übungsfragen orientieren an Bewertungsraster und Lernzielen. Sie üben unter realistischen Bedingungen und erhalten Hinweise, wie Sie Stress managen und Ressourcen effizient bündeln.
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Ethik, Inklusion und kulturelles Gedächtnis
Wir reflektieren Verantwortung im Umgang mit historischen Materialien, Repräsentation und Zugänglichkeit, um Theatergeschichte kritisch, diversitätssensibel und gesellschaftlich wirksam zu vermitteln.
- Quellenkritik und Verantwortung Wir thematisieren Perspektiven, blinde Flecken und Machtverhältnisse in Überlieferungen. Methoden helfen, Lücken zu markieren und alternative Stimmen zu suchen, ohne Anachronismen unkritisch zu reproduzieren.
- Inklusive Kuratierung Beispiele zeigen, wie Programme marginalisierte Praktiken sichtbar machen. Kriterienkataloge unterstützen faire Auswahl, Sprache und Kontextualisierung, damit Vielfalt nicht dekorativ bleibt, sondern Perspektiven substantiell erweitert.
- Erinnerungskultur und Gegenwart Wir diskutieren, wie Theater Erinnerungsräume schafft und Konflikte verhandelt. Fallstudien verbinden historische Lesarten mit aktuellen Debatten, um gesellschaftliche Relevanz argumentativ nachvollziehbar zu machen.